Samstag, 30. Juni 2012

7. Etappe Trento - Arco


Vom Start auf dem Domplatz von Trento geht es erst einmal neutralisiert durch die Innenstadt und dann etwa zwölf Kilometer flach dahin bis Aldeno. Nach der Startfreigabe geht es dann anfangs ziemlich steil, später flacher toujours bergauf über das Dörfchen Garniga bis nach Viote, das knapp hinter dem Gipfel des mächtigen Monte Bondone liegt. Aufgemuntert von der ersten Verpflegung rauscht man dann lange bergab bis Lasino im hübschen Valle die Laghi nördlich des Gardasees. Rund um die türkis leuchtenden Lago di Santa Massenza und Lago di Toblino, vorbei am Postkartenidyll des Castel Toblino, weht einem der süße Wind aus Arco schon entgegen. Doch in Sarche heißt es noch einmal rechts zu einem weiteren Anstieg durch lange Tunnels abbiegen, um über Ponte Arche, den letzten kleinen Pass, den Passo del Ballino (775 Meter) in Angriff zu nehmen. Vorbei am hübschen Lago di Tenno mit seinem Traumblick über den Gardasee geht es hinab ins Ziel nach Arco, wo nicht nur Spaghetti, Vino und Gelati warten, sondern auch die emotionale Siegerehrung, das begehrte Finisher Trikot und das Grande Finale bei der Finisher Party.



Geschafft, wir sind Transalp Finisher 2012


Der Start in Trento




Volker Busse und Andreas Wolff im Startblock




Vor dem Start der letzten Etappe auf dem Domplatz in Trento




Unsere Finisher Volker Busse und Andreas Wolff im Ziel in Arco




 Finisherurkunde von Ulle & Ralph


Freitag, 29. Juni 2012

6. Etappe Crespano del Grappa - Trento


Die sechste Etappe der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012 ist mit fast 150 Kilometern zwar die längste, aber zumindest von den Höhenmetern her nicht die anstrengendste. Wenn die Sommerhitze nicht allzu sehr zuschlägt - hier bewegen wir uns an Start und Ziel auf nur rund 200 Metern Meereshöhe - und auch die Pässe recken sich nicht viel mehr als 1.500 Meter in die Höhe. Los geht es aber zunächst neutralisiert und sehr entspannt auf leichter Abfahrt durch Bassano del Grappa und weiter bis zum Fuße des ersten Anstieges bei Valstagna. Jetzt folgt der wohl skurrilsten Anstieg des Jahres. Die in den Fels geschlagene Auffahrt schlängelt sich in unzähligen Kurven von Kehre zu Kehre ? ein bemerkenswertes Straßenbauwerk. Auf der grünen Hochebene von Asiago, quer durch die Sette Communi, einer bajuwarische Sprachinsel in Norditalien, heißt es auf rund 1.000 Metern Höhe auf leicht kupierten Straßen Kilometer machen. Hier könnte lediglich der Gegenwind einer entspannten Fahrt einen Strich durch die Rechnung machen. Zu viele Körner darf man auf der Hochebene nicht verlieren, denn nach der Abfahrt auf sehr kurviger Straße hinunter nach Arsiero folgt der mit 1.200 Höhenmetern Anstieg am Stück anstrengendste Teil dieser Etappe. Von Melignon auf 1.500 Metern Höhe geht es dann noch über den flachen Passo della Fricca auf 45 Kilometern überwiegend bergab nach Trento. Das Ziel befindet auf dem historischen Domplatz mit seinen hübschen Straßencafes, dem kulturellen Highlight der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012.

Donnerstag, 28. Juni 2012

5. Etappe Falcade - Crespano del Grappa


Die fünfte Etappe der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012 ist ein spannendes Wechselspiel der Landschaften, denn sie führt von der schroffen Bergwelt der Dolomiten ins Olivenhain-verzierte südliche Voralpenland am Monte Grappa. Die Civetta verabschiedet die Teilnehmer in Richtung Passo Valles. Bald schieben sich die exotischen Zacken der Pale di San Martino ins Bild, die am Passo Rolle zum Greifen nahe sind. Nun folgt eine der längsten Abfahrten. Vom Passo Rolle bis zum Fuße des Monte Grappa geht es auf rund 50 Kilometern Länge zunächst steil bergab auf der Rückseite des Passo Rolle, dann ab San Martino di Castrozza flacher bergab. Bei Fonzaso, auf rund 300 Metern Höhe gelegen, beginnt dann die lange Auffahrt zum Monte Grappa. Sie verläuft auf der nördlichen Bergseite auf weiten Teilen im Wald, was in der südlichen Sommerhitze sehr angenehm sein dürfte. Oben ändert sich die Szene schlagartig: Hier bietet sich ein unvergleichbarer Blick über die gesamte Po-Ebene, der nur durch die vielen Farbtupfer der Paragliding-Schirme am Himmel unterbrochen wird. Die Abfahrt ist ein kurviger Hochgenuss. Doch aufgepasst, dass der Blick Richtung Venedig nicht zu sehr ablenkt. Nach der Abfahrt folgt noch ein kurzer Schluss-Sprint von Semonzo über 6 Kilometer und 130 Höhenmeter bergauf zum Ziel in Crespano del Grappa.



Ralphs Tag


Die Etappe heute war wieder sehr hart. Es ging von Anfang an steil bergauf ohne ein flaches Stück vorher zum warm fahren. Der zweite Pass war zum Glück etwas flacher und gleichmäßiger zu fahren. Nach den ersten zwei Pässen dann fast 60 Kilometer bergab, schön zum Tempo machen wenn man eine gute Gruppe hatte. Dann aber kam der absolute Hammer, die Auffahrt zum Monte Grappa. 25 Kilometer am Stück bergauf und steiler als erwartet. Zudem war es mit über 30 Grad mittlerweile sehr heiß. Immer wenn man dachte jetzt ist man oben ging es noch einmal weiter. Ein sehr unrythmischer Berg der einem wirklich alle mentale Motivation abverlangt. Die anschließende Abfahrt nach Crespano del Grappe war landschaftlich fantastisch wie auch die ganze Etappe und entschädigte für die Leiden der Auffahrt. Herrlicher Ausblick auf die gesamte Poebene. Leider war der Fernblick durch das scwüle Wetter sehr eingeschränkt. An klareren Tagen kann man von hier bis nach Venedig am Mittelmeer blicken. Die Fahrt hinab in die Poebene erstreckte sich von Bergvegitation auf der Passhöhe bis hinunter ins mediterane Klima, vorbei an Zypressen am Wegesrand hinein in Olivenhaine, und in einen Hitzeofen. Im Ziel in Crespano del Grappe zeigte mein Radcomputer ganze 40 Grad an! Ein Tag der allen hier mental und Körperlich an die Substanz geht. Mal sehen wie wir morgen da die längsten Etappe von 146 km überstehen.



Blick aus unserem Hotelzimmer am Morgen. Das Wetter passt!




Bevor es losgeht noch etwas Entspannen vor dem Hotel




 Der Start am Morgen in Falcade




Ulrich Seitz am Start




Ralph Zöller am Start




Rasant Abfahrt vom Monte Grappa






 Zielbereich in Crespano del Grappa bei 40 Grad !!!




 Die Konkurrenz sichtlich gezeichtet von der Hitze




Kein Wunder bei Temperaturen von 40 Grad




Unser Hotel in Asolo 10 km südlich von Crespano del Grappa
Warum es hier keinen Swimingpool gibt bleibt ein Rätsel ???




 Entspannen auf der Terrasse vor dem Hotelzimmer

Mittwoch, 27. Juni 2012

4. Etappe St. Vigil (Enneberg) - Falcade


Diese Etappe der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012 ist der pure Panorama-Genuss es geht durch das Herz der schönsten Dolomiten von St.Vigil nach Falcade. Nach dem ersten flachen Anstieg durch das Gadertal nach Corvara, kommt dann der optisch schönste Abschnitt dieser Tour Transalp ? wir fahren zur Hälfte auf der berühmten Sella Ronda, erst über das Grödnerjoch, dann weiter über das Sellajoch nach Canazei. Und dann kommt das Highlight schlechthin, der Passo Fedaia. Den türkisen Fedaiasee auf der rechten Seite, sieht man dahinter die mächtige Nordflanke der Marmolada mit ihrem schimmernden Gletscher. Auf der gesamten Etappe sieht man die absolut schönsten Dolomitengipfel: Kreuzkofel, Langkofel, Sella, Marmolada, Monte Pelmo und Civetta. Mehr an grandiosem Panorama geht nicht. Nach der langen, steilen und am Ende ganz geraden Abfahrt vom Passo Fedaia geht es vorbei am Lago di Alleghe weiter zum 400 Hm-Schlussanstieg nach Falcade, dem Skidorf mit dem schönsten Blick auf die riesige Felsmauer der Civetta.



 Der Ausblick von unserem Hotelzimmer in Falcade




 Volker macht gut Wetter bei seiner Frau. Der Klassiker, Hochzeitstag vergessen.





 Am Abend noch etwas Entspannung vor dem Hotel




 Der Parkplatz neben unserem Hotel.
In die  beiden Autos von SRAM wurden in der Nacht eingebrochen.




 Die Räder in den Autos waren zum Glück noch da, "nur" die Ersatzaufräder fehlten.



Im Herzen der Dolomiten







Dienstag, 26. Juni 2012

3. Etappe Brixen - St.Vigil (Enneberg)



Sie ist kurz, aber sie ist schwer, die dritte Etappe der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012. Es sind zwar nur etwas mehr als 90 Kilometer aber mit insgesamt 2.939 steilen Höhenmetern wird hier wirklich die letzte Kraft gefordert. Von Brixen geht es sofort bergauf Richtung Lüsen und von da auf einem abgelegenen, sehr steilen Nebensträßchen hinauf zum Würzjoch. Das kostet Körner. Belohnt wird diese Mühe jedoch oben am Würzjoch mit den ersten überwältigenden Blicken in die Dolomiten ? die Felsbastionen der Geislerspitzen und des Peitlerkofel stehen hautnah vor einem. Zu Tal geht es dann leicht bergab nach Zwischenwasser, von wo es nach St. Vigil nur noch wenige Kilometer wären - wenn nicht noch die Runde um den Kronplatz dazu käme. Um diesen markanten Skiberg schlängeln sich abseits der Hauptverkehrswege einige schmale Nebensträßchen, die aber eines niemals sind: flach! So sammelt man am Fuße des Berges schon mehr Höhenmeter als man glaubt, um sich am Ende noch die Extra-Packung abzuholen: Der Schlussanstieg zum Furkelpass ist zwar von Olang mit rund 750 Höhenmetern nicht allzu lang, doch mit einigen 19 Prozent steilen Rampen nicht zu unterschätzen. Vom Furkelpass geht es dann nur noch bergab durch einige recht gefährliche Serpentinen nach St.Vigil.

Leider keine Internetverbindung heute Abend hier, Aktualisierung vielleicht später!!!

Montag, 25. Juni 2012

2. Etappe Sölden - Brixen


Tag zwei beginnt gleich mit einem 1.300-Höhenmeter-Anstieg zum höchsten Pass der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012, dem Timmelsjoch mit 2.509 Meter Höhe. So schwer dieser wellige und lange Anstieg ist, so atemberaubend ist aber auch das Panorama - oft säumen auch im Juni noch meterhohe Schneewände die gewundene Straße bevor sie an der Grenze zu Südtirol den Wahnsinns-Blick in die Texel-Gruppe freigibt. Immerhin: Hier oben befindet sich die erste Verpflegungsstation, an der man das Panorama genießen kann. Doch Vorsicht! Die Abfahrt nach St. Leonhard in Passeier mit ihren vielen engen Kehren hat es in sich. Sie ist eines der fahrtechnisch anspruchsvollsten Teilstücke der TOUR-Transalp 2012. Der jetzt folgende Jaufenpass bietet im Gegensatz zum Timmelsjoch einen angenehmen, gleichbleibenden Anstieg, ist mit 1.400 Metern Höhenunterschied auf rund 20 Kilometern aber nicht zu unterschätzen. Von Sterzing geht es durchs Eisacktal immer leicht bergab. Um jedoch die Hauptverkehrsstraßen vor der Domstadt Brixen zu vermeiden, müssen die Teilnehmer am Schluss nochmal einen fiesen, kurzen Anstieg nach Schabs bewältigen. Auf dem Domplatz warten aber die schmucken Straßencafés mit duftendem Cappucino.


Aufgrund des schlechten Wetters und damit verbundenem Zeitmangel keine Aktualisieung in unserem Blog!!!

Sonntag, 24. Juni 2012

1. Etappe Mittenwald - Sölden


Die ersten Kilometer der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012 sind so richtig was zum Einrollen in diesen großartigen Event: Von Mittenwald geht es nach kurzem Anstieg durch die Leutaschklamm hinauf in die weitläufige und optisch wunderschöne Hochebene der Leutasch. Der Anstieg ist flach und führt sanft und stetig bergauf zur Buchener Höhe, dem ersten kleinen Pass der diesjährigen Tour. In rasanter Abfahrt geht es in lang gezogenen Serpentinen hinab ins Inntal, wo die Teilnehmer ab Telfs etwa 16 Kilometer ganz flach durchs Inntal dahin rollen. Doch dann folgt die erste große Schwierigkeit dieser Etappe die Kühtai. Hinter Kematen, auf rund 600 Metern Meereshöhe gelegen, beginnt der lange mit einigen sehr steilen Rampen gespickte Anstieg zur Kühtai auf knapp über 2.000 Meter. Insgesamt sind hier 1.400 Höhenmeter am Stück auf 24 Kilometern zu bewältigen. In rasanter Abfahrt auf gut ausgebauten Straßen geht es in vergleichsweise wenigen Kurven dann hinunter ins Ötztal entgegen der Strecke des bekannten Ötztaler Marathons. Die letzten 40 Kilometer von Oetz nach Sölden sind zwar nur flach ansteigend, aber nach über 100 Kilometern fordern sie wirklich die letzten Reserven



Ralphs Tag:

Nach einer viel zu kurzen Nacht mit nur 5 Stunden Schlaf, die auch noch sehr schlecht waren, ging es heute Morgen 10 km vom Hotel zum Start nach Mittenwald. Einige Fahrer getroffen die wir kennen, die Dynamo Dollys, Heinz Schröder und Ingo Weber vom Team Teerplatz, Doris Mertens vom Team Tour Transalp, Heiner Rentergent und Teampartner und, und, und.

Ulrich und ich, mussten aus dem letzten Saartblock starten, was aber kein Nachteil ist, da ja nach Nettozeit gemessen wird. Und los gings, 1300 Fahrer vor uns. Eine kleine Runde durch den Ort und dann ging es auch schon rechts ab zur ersten Steigun rauf nach Leutasch. Das lief schonmal sehr gut, die Beine sind gut. Oben angekommen ging es erstmal relativ Flach weiter. Wir machten ordentlich Tempo und konnten so einige überholen. Dann kam auch schon die Abfahrt hinunter ins Inntal. Mit knapp 80 km/h fuhren wir abwärts. Hier gab es leider schon zwei schwere Stürze, der Anblick der gestürzten bei anfliegendem Rettungshubschrauber war nicht sehr angenehm.

Unten angekommen ging es zügig durch das Inntal. In Kematen fig dann aber der Anstieg zum Kühtai an. 22 km ohne Serpentinen den Berg hinauf. Besonders brutal die 18% Passage die auch sehr lang war. Danach nocheinmal fast das gleiche, da musste man direkt ganz schön Körner lassen. Den Rest ging es zum Glück relativ gleichmäßig bergauf. Danach die lange Abfahrt hinunter nach Oetz auf der man sich wieder etwas erholen konnte.

Die letzten 30 km ging es dann leicht wellig und stetig leicht bergauf bis zum Ziel nach Sölden. Ulle und ich erwischten eine gute Gruppe und sammelten ab und zu noch einige langsamere Fahrer auf der Strecke auf, die Gruppe wuchs so auf ca. 25 Fahrer an. So ging es zügig mit knapp über 30 km/h Richtung Ziel. Bei einem Eintagesrennen hätte man hier noch so  richtig Tempo gemacht und wäre sicher mit 40-45 km/h Richtung Ziel gerauscht. Aber alle hielten sich in dem Wissen zurück, das noch 6 schwere Tage vor uns liegen.




Andreas Tag:

Ich hatte mehr Schlaf :)
Viel geholfen hat es trotzdem nicht. Volker hat mich ja gewarnt. Der Feind heisst Kühtai. War wirklich brutal, da er keine Serpentinen aufweist sonder 22 km fast gerade bergauf geht. Hat viele Körner gekostet, insbesondere die 18% Passage. Auf dem  Weg nach Sölden haben die Kräfte dann natürlich gefehlt.
Mal sehen wie es morgen wird.......................


 Andreas Wolff und Volker Busse im Startblock



Das Dreamteam im Ziel in Sölden



Samstag, 23. Juni 2012

Jetzt geht es endlich los!

Am Samstagmorgen starteten unsere beiden Transalpteams mit dem Teambus von Köln nach Mittenwald. Alle freuen sich riesig auf die kommende Woche, der Wetterbericht sieht gut aus, es verspricht eine tolle Woche zu werden. Wir sind sehr nevös und aufgeregt, wie werden wir die 7 Etappen überstehen?  Werden sich die 8 Monate Vorbereitung, die vielen Trainingskilometer und damit verbundenen Entbehrungen für uns auszahlen, haben wir richtig trainiert und sind fit genug für so eine harte Woche?


Das ISB-Team-Cologne auf dem Weg nach Mittenwald



Noch schnell eine kleine Aufwärmrunde am Nachmmittag nach der Ankunft in Mittenwald



Abenstimmung in Wallgau bei Mittenwald

Freitag, 22. Juni 2012

Unser großes Ziel - Tour Transalp 2012

Mit Volker Busse, Andreas Wolff, Ulrich Seitz & Ralph Zöller nimmt das ISB-Team-Cologne an der diesjährigen Jubiläumsausgabe der 10. Tour Transalp vom 24.06. - 30.06.2012 teil. Hier stellen wir die einzelnen Etappen vor und berichten tagesaktuell wie die Mitglieder des Teams die jeweilige Etappe erlebt haben.


Andreas Wolff
Andreas Wolff
Volker Busse
Volker Busse

Ralph Zöller
Ulrich Seitz



Streckendaten



km hm Anzahl Pässe Pässe
1. Etappe 115,16 2.467 2 Leutasch, Kühtai
2. Etappe 123,87 2.998 2 Timmelsjoch, Jaufenpass
3. Etappe 85,1 2.939 2 Würzjoch, Furkelpass
4. Etappe 107,05 2.561 3 Grödnerjoch, Sellajoch, Passo Fedaia
5. Etappe 128,7 3.047 3 Passo Valles, Passo Rolle, Monte Grappa
6. Etappe 146,38 2.740 3 Asiago, Melignon, Passo della Fricca
7. Etappe 101,92 2.225 2 Viote, Passo del Ballino
Gesamt 808,18 18.877 17



2012 feiert die Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma ihr 10. Jubiläum und die Strecke, die es an sieben Tagen vom 24. bis zum 30. Juni zu bewältigen gilt, ist diesem Anlass entsprechend ein Feuerwerk von berühmten Pässen und wunderschönen Orten. Rennradfahrer, die schon einmal teil genommen haben, werden sich freuen, dass 2012 wieder auf der östlichen „Dolomitenroute“ gefahren wird, die von vielen als die schönere von beiden Transalp-Routen angesehen wird. Pässe wie das Timmelsjoch, das Würzjoch, Grödnerjoch, Sellajoch und Passo Fedaia spielen sportlich wie landschaftlich in der ersten Liga und zergehen eingefleischten Radfahrern zart schmelzend auf der Zunge. Diese Alpenübergänge erhöhen die Vorfreude auf die Schwalbe-TOUR-Tansalp powered by Sigma 2012, denn auch wer hier schon einmal gefahren ist, will immer wieder hin. Davon kann man nicht genug kriegen.

Für eine Extraportion Spannung sorgen die neuen Pässe, die noch nie Teil der TOUR-Transalp waren. Dazu gehört der Monte Grappa, der berühmte Aussichtsberg über der Po-Ebene, der sich mit angenehmer Auffahrt im bewaldeten Nordhang zunächst in bescheidener Zurückhaltung übt, um in der kurvenreichen südseitigen Abfahrt mit voller Panoramapunktzahl alle Register zu ziehen. Gleich am nächsten Tag, auf Etappe 6 folgt der skurrilste Anstieg des Jahres. Die in den Fels geschlagene Auffahrt schlängelt sich in unzähligen Kurven von Kehre zu Kehre. Hier hat der Baumeister sein Lineal verloren oder er hat zu tief ins Glas geschaut – ein bemerkenswertes Straßenbauwerk. Der eigentliche Pass ist die grüne Hochebene von Asiago – mit den Sette Communi, einer bayrischen Sprachinsel in Norditalien. Nicht weniger spannend wie die Auffahrt ist die Abfahrt hinunter nach Arsiero. Enger sind Serpentinen nicht anzulegen. Zwischen zwei Ebenen liegen teils nur senkrechte Wände – spektakulär!

Und siehe da: Selbst die verborgenen Schätze, die Geheimtipps, die 2012 erstmals gefahren werden, sind ebenfalls echte Klassiker. Wie die ganze Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma, die sich spätestens im 10. Jahr ihres Bestehens einen echten Klassiker nennen darf.


Gesamthöhenprofil


Ab dem 23.6. geht es hier weiter mit aktuellen Berichten zu den Etappen...